Terrassenüberdachung: Alles zu Material, Baurecht & Preisen

Angebote für Terrassendächer
Kostenlos & unverbindlich

100% Kostenlosbis zu 30% sparen

Wie groß ist die Terrasse?

Bitte durch anklicken auswählen!

Weiter

Terrassenüberdachung

Alles zu Material, Baurecht & Preisen

 Sie möchten eine Terrassenüberdachung und benötigen Tipps für die Planung? Ein gut durchdachtes Terrassendach bietet Schutz vor Wind und Wetter, verlängert die Gartensaison und steigert den Wert Ihrer Immobilie. In diesem Service-Ratgeber erhalten Sie Antworten auf alle wichtigen Fragen zu Kosten, Preise, Materialien und viele weitere wissenswerte Zusatzinfos rund um das Terrassendach.

Inhaltsverzeichnis

Welche Materialien sind für Terrassendach-Konstruktionen am besten geeignet?

Aluminium: Leicht und widerstandsfähig

Das Leichtmetall trotzt zuverlässig Wind und Wetter. Aluminium ist sehr pflegeleicht und braucht keine aufwendige Instandhaltung, da es von Natur aus witterungsbeständig ist und nicht rostet. Da es aber leicht verformt, kommen für die Überdachung größerer Flächen verstärkte Aluminiumstangen zum Einsatz.

Im Vergleich zu einer Konstruktion aus Holz ist die Montage von Aluminium-Konstruktionen aufgrund ihrer Verformbarkeit durch einen Fachmann ratsam. Dabei achtet er besonders auf eine stabile Verankerung im Boden, da Aluminium bei starkem Wind nicht so standhaft ist wie Holz.

Tipp der Redaktion: Wir empfehlen eine Terrassenüberdachung aus Aluminium aufgrund der langen Haltbarkeit.

Holz: Stabil und preiswert

Der natürliche Rohstoff ist besonders stabil und trägt mühelos auch größere Lasten. Im Vergleich zu Aluminium ist Holz preiswerter und als Bausatz ganz einfach zu montieren. Da Holz aber auch schwer ist, muss der Terrassen-Untergrund sehr fest sein. Eine Konstruktion aus Holz braucht darüber hinaus viel Pflege. Um es vor Wind und Wetter zu schützen, sollten Sie es mindestens einmal im Jahr mit Holzschutzmitteln und Ölen behandeln.

Heimische Hölzer wie Lärche oder Fichte brauchen vor allem Schutz vor Feuchtigkeit. Exotische Varianten wie Massaranduba-Holz oder Bangkirai sind deutlich robuster, aber auch teurer. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Holz druckimprägniert ist. Bausätze werden oft als Leimholz angeboten, das aus mehreren Schichten besteht und dadurch besonders stabil ist.

Vor- und Nachteile auf einen Blick:

HolzAluminium
Vorteile
  • stabil
  • günstig
  • leicht zu montieren
  • optische Gestaltungsvielfalt
  • kann bearbeitet werden
  • pflegeleicht
  • korrosionsbeständig gegen Regen, Wind und Frost
  • langlebig
  • wartungsarm
  • stabil
  • leicht, dadurch werden weniger Pfosten nötig als bei einer Variante aus Holz
  • moderne und edle Optik
Nachteile
  • pflegeintensiv
  • eher für kleinere Terrassendächer geeignet
  • kostenintensiv
  • nicht sehr tragfähig, daher nicht für schneereiche Regionen geeignet
  • verformt schnell, daher keine Eigenmontage
  • nicht begehbar
  • bei starkem Wind nicht so standfest

Dacheindeckung: Glas, Ziegel, Kunststoff oder Bitumen?

Glas: Hell und hochwertig

Das beliebteste Material für die Terrassenüberdachung ist Glas. Im Vergleich zu herkömmlichen Fensterglas benötigen Sie für die Überdachung Ihrer Terrasse robustes Verbundsicherheitsglas (VSG),das aus zwei Scheiben besteht, die mit einer speziellen Folie miteinander verbunden und verklebt werden.

Denn sollte das Glasdach durch einen starkes Unwetter zu Bruch gehen, bleiben die Splitter an der Verbundfolie haften und es besteht keine Gefahr, sich durch herabfallende Scherben zu verletzen. Verbundsicherheitsglas ist durch seine Oberflächenveredelung sehr pflegeleicht und schmutzabweisend.

Da das Glas aber sehr schwer ist, können die Einsätze nicht vor Ort zugeschnitten werden. Ein Fachmann schneidet sie vor der Montage auf Maß zu.

Doppelstegplatten: Robust und günstig

Doppelstegplatten sind Elemente aus Kunststoffen wie Polycarbonat und Acrylglas, die durch eine Hohlkammerstruktur besonders widerstandsfähig sind. Sie bestehen aus zwei Schichten, die mit einzelnen Stegen verbunden sind.

Durch die Hohlkammern ist das Material stabil, wärmedämmend und verfügt über eine hohe Schlagzähigkeit. Der Vorteil gegenüber Glas liegt dabei vor allem im günstigen Preis. Darüber hinaus kann das Material beliebig für die jeweilige Dachkonstruktion zugeschnitten werden. Die Hohlkammerplatten sind von transparent über michlig bis dunkel getönt in allen Variationen erhältlich und können zu 100 Prozent UV-beständig sein.

Der Grad der Lichtdurchlässigkeit kann durch die Wahl des Materials und der Tönung eingeschränkt werden. Besonders praktisch: Die Platten können Sie ganz einfach auf Maß zuschneiden.

Dachziegel: klassisch und stabil

Photographee.eu / shutterstock.com

Eine Eindeckung aus Dachziegeln passt optisch ideal zum Wohnhaus, ist witterungsbeständig und robust. Im Gegensatz zum Glasdach benötigen Sie auch keinen zusätzlichen Sonnenschutz. Das könnte aber auch zu einem Nachteil werden:

Für eine großflächige Terrassenüberdachung eignet sich die blickdichte Ziegeleindeckung weniger, da Wohnräume, die sich hinter der Terrasse befinden, zu stark abgedunkelt werden. Dachziegel sind außerdem sehr schwer, daher brauchen Sie eine stabile Unterkonstruktion aus Holz.

Wenn Sie die Ziegel selbst verlegen möchten, sollten Sie einen Fachmann für die Statik beauftragen, der die jeweilige Schneelastgrenze berücksichtigt. Für die Regensicherheit muss darüber hinaus ein größerer Neigungswinkel eingeplant werden. Eine flache Dachform eignet sich eher nicht für eine Ziegel-Eindeckung, da das Dach ein Gefälle zur Dachentwässerung braucht.

Bitumen: Leicht und elastisch

Nagy-Bagoly Arpad / shutterstock.com

Bitumen wird aus Erdöl gewonnen und in Form von Pappe oder Bitumen-Schindeln auf dem Dach eingesetzt. Um eine bessere UV-Resistenz und Haltbarkeit zu erreichen, walzt man Sand, Schieferkörner oder Kies in das Material ein.

Im Vergleich zu klassischen Dachziegeln aus Ton sind Bitumen-Schindeln leichter und kostengünstiger. Darüber hinaus sind sie sehr elastisch und lassen sich dadurch gut zuschneiden und verarbeiten. Im Vergleich zu Bitumen-Pappe sehen Schindeln hochwertiger aus. Sie werden quer zur Dachneigung verlappend verlegt und mit Nägeln oder Heftklammern fixiert.

Allerdings ist Bitumen nicht sehr witterungsbeständig und muss deshalb in regelmäßigen Abständen erneuert werden. Um eine bessere Haltbarkeit zu erreichen, können Sie mehrere Schichten des Materials übereinander legen und miteinander verkleben.

Vor- und Nachteile der Dacheindeckungen auf einen Blick:

GlasDoppelstegplatten bzw. StegplattenDachziegelBitumen
  • lichtdurchlässig
  • leicht zu reinigen
  • gute Geräuschisolation möglich
  • edle Optik
  • langlebig
  • nachhaltig
  • leicht
  • preisgünstig
  • hält die Wärme unter der Bedachung
  • kann mit vielen Materialien verbunden werden
  • bruchsicher
  • kaum Reinigung nötig
  • witterungsbeständig
  • pflegeleicht
  • optisch passend zu den meisten Wohnhäusern
  • keine zusätzliche Beschattung nötig
  • leichter im Vergleich zu Dachziegeln
  • günstiger als Dachziegel
  • einfache Verlegung
  • keine zusätzliche Beschattung nötig
  • teuer
  • etwas schwerer
  • nur Schutzglas ist sicher und isolierend
  • komplizierter Einbau
  • Schimmelprobleme bei falschem Einbau
  • gute Luftzirkulation erforderlich
  • keine gute Geräuschisolation
  • nicht so nachhaltig wie Glas
  • teuer
  • Verdunklung der Wohnräume
  • schwer
  • nicht sehr ökologisch
  • muss öfter ausgetauscht werden
  • nicht so hochwertige Optik

Das flexible Terrassendach: Worin besteht der Unterschied?

Martin Nolan / shutterstock.com

Im Vergleich zu klassischen Terrassen-Dächern, können Sie die flexible Variante, wie bei einem Schiebedach, manuell öffnen und schließen. Die feste Unterkonstruktion besteht auch hier aus Aluminium, die Dacheindeckung aus Lamellen, die bis zu 110 Grad hoch- und runtergeklappt werden können.

Staut sich unter dem Terrassendach im Sommer die Hitze und es herrscht keine Luftzirkulation, sorgen Sie mit einem Handgriff wieder für frischen Wind. Zieht ein Unwetter auf, lässt sich das Dach komplett schließen.

Wenn Sie das Lamellendach nach einem Schauer wieder öffnen, fließt das Regenwasser seitlich ab.
Je nach individuellem Geschmack sind die drehbaren Lamellen in Polycarbonat, Aluminium oder Glas erhältlich.

 

Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage für das Terrassendach?

Solarterrassen liegen im Trend. Mit PV-Modulen verwandeln Sie Ihr Terrassendach in ein kleines Kraftwerk und erzeugen nachhaltigen Strom für Ihren Haushalt. Die Module bestehen aus lichtdurchlässigen Doppelglas, das genauso robust ist wie Verbundsicherheitsglas. Die Module erzeugen dabei nicht nur Strom, sondern sorgen mit einer Lichtdurchlässigkeit von 40 Prozent auch für angenehme Beschattung. Dadurch sparen Sie Kosten für den Sonnenschutz.

Im Vergleich zum klassischen Terrassendach ist die innovative Solar-Variante mit einer Investition von 10.000 Euro allerdings auch vergleichsweise teuer. Ein Terrassendach erfüllt leider auch nicht die Voraussetzungen für Förderungen durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Sie können daher nicht von einer Einspeisevergütung profitieren, sondern die gewonnene Energie selbst verbrauchen. Bei einer Stromkostenersparnis von durchschnittlich 500 Euro pro Jahr, soll sich die Investition laut Anbieter aber bereits nach vier Jahren amortisiert haben. Ob sich ein Solar-Terrassendach für Ihren Haushalt lohnt, müssen Sie daher individuell abwägen.

Welche Dachformen gibt es?

Das Pultdach: der Klassiker

Das Pultdach ist für Terrassendächer besonders beliebt, da sich die Konstruktion unkompliziert und mit geringem Kostenaufwand realisieren lässt. Die charakteristische Dachform entsteht durch die einseitig geneigte Fläche.

Durch diese leichte Neigung trifft das Sonnenlicht im optimalen Winkel auf das Pultdach und kann so zum Beispiel die Sonnenkollektoren einer Solaranlage mit nachhaltiger Energie speisen. Außerdem werden Niederschläge gut abgeleitet, deshalb sollten Sie an der Traufseite Regenrinne und Regenrohr einplanen.

Das Flachdach: Geradlinig und modern

Das Flachdach ist eine zeitgenössische und geradlinige Dachform, die in den 1960er Jahren für Wohnhäuser als chic galt. Im Vergleich zum Hausdach lässt sich das Flachdach für die Terrasse viel einfacher realisieren, da es keine Dämmung benötigt, sondern lediglich einen Witterungs- und Sonnenschutz, sowie eine zuverlässige Abdichtung und Entwässerung.

Im Vergleich zum Pultdach mit seiner leichten Neigung, kann Niederschlag beim Flachdach nicht so einfach ablaufen. Deshalb ist beim Flachdach ein Entwässerungssystem essentiell.

Das Satteldach: praktisch und pflegeleicht

Das Satteldach prägt vor allem die architektonische Landschaft in Deutschland und fügt sich daher auch als Terrassendach ideal in die Umgebung ein. Die Konstruktion besteht aus zwei geneigten, gleichlangen Dachflächen, die im höchsten Punkt, dem First, zu einem Dreieck zusammenlaufen.

Diese Terrassendachkonstruktion ist höher als beim Pultdach und bieten viel Spielraum bei der Dachneigung (von etwa 30 bis 45 Grad). Dadurch ergibt sich mehr Gestaltungsspielraum. Liegt Ihre Terrasse der Wetterseite zugewandt und ist starkem Regen und Wind ausgesetzt, wählen Sie am besten ein Satteldach mit stärkerer Neigung. Satteldächer bieten weniger Angriffsfläche und benötigen keine aufwändige Abdichtung.

Aus diesem Grund bietet es sich vor allem in schneereichen Regionen an, ein Terrassendach als Satteldach zu konstruieren.

Das Walmdach: wetterfest und ästhetisch

Im Vergleich zum Satteldach verfügt das Walmdach auch auf der Giebelseite, der Stirnseite eines Gebäudes, über geneigte Dachflächen.

Diese seitlichen Schrägen bezeichnet man auch als Walm. Das Walmdach ist noch wetterbeständiger als das Satteldach, da die Sparren der Walme gemeinsam mit dem First und der Traufe eine robuste Dreiecksverbindung bilden.

Diese Dachform eignet sich besonders gut für freistehende Terrassenüberdachungen, die der Witterung von allen Seiten ausgesetzt sind.

Worauf kommt es beim Gießen des Fundaments an?

Ein Terrassendach benötigt ein starkes Fundament, damit die Verankerung der Trägerpfosten zuverlässig Unwettern standhält. Wenn Ihre Terrasse bereits über eine massive Betonbodenplatte verfügt, können Sie die Stützen auf dieser Bodenplatte verankern. Falls nicht, benötigen Sie ein Punktfundament. Das können geübte Handwerker schnell und einfach in Eigenregie gießen.

Achten Sie dabei auf eine Fundamenttiefe von mindestens 80 Zentimetern, damit das Terrassendach auch bei Bodenfrost fest steht. Sonst könnte sich Wasser unter dem Beton ansammeln und gefrieren und das Fundament dadurch anheben, wodurch das Dach in Schieflage gerät. Je nach Größe des Terrassendachs sind verschiedene Größen für das Fundament erforderlich.

In dieser Anleitung erfahren Sie Schritt für Schritt, worauf Sie beim Gießen des Punktfundaments achten müssen:

  • Messen Sie zunächst die Abstände der Fundamente mit einem Schnurgerüst präzise aus. Für Höhe und Form erstellen Sie eine Schalung. Sägen Sie aus Holzplatten die Bretter für Ihre Form zurecht. Verschrauben Sie diese möglichst mit langen Edelstahlschrauben, damit Sie die Form öffnen können. Außerdem können Sie die Form so immer wieder verwenden. Wenn Sie also rechtzeitig beginnen, die Fundamente zu schütten, können Sie immer die gleiche Form verwenden und müssen nur eine anfertigen.
  • Das Punktfundament sollte etwa 80 Zentimeter tief sein, in diesem Bereich liegt die Frosttiefe. Um das Loch auszuheben, verwenden Sie Schaufel und Spaten oder einen Erdbohrer.
  • Mischen Sie nun den Beton an und beachten Sie dabei die Angaben des Herstellers, damit das Mischungsverhältnis zwischen Zement und Wasser stimmt.
  • Jetzt füllen Sie das Loch auf und klopfen den Beton vorsichtig fest, damit Luftblasen entweichen können und sich die Betonmasse verdichtet. Alle Pfostenträger werden gleichmäßig in die Zementmasse gesteckt. Zeichnen Sie sich vorher ein, bis zu welchem Punkt, damit alle Fundamente genau gleich sind. Verwenden Sie die Wasserwaage oder ein Lot, um festzustellen, ob die Träger wirklich gerade sind.
  • Das Aushärten dauert ein bis zwei Tage. Allerdings hält der Beton erst nach drei bis vier Wochen der vollen Belastung stand. Schützen Sie das Fundament in der Zwischenzeit mit einer Plane vor Nässe. Im Sommer sollten Sie den Beton alle zwei Tage etwas wässern, damit sich keine Risse bilden.

Hinweis: Unterschiede bei Aluminium und Holz
Der natürliche Rohstoff Holz kann bei direktem Wasserkontakt schnell faulen, deshalb darf Holz niemals ohne Pfostenträger im Beton fixiert werden. Anders als bei Holz können Sie Aluminium-Träger durch ihre Rostbeständigkeit auch direkt einbetonieren.

Welche Größe ist für ein Terrassendach ideal?

Die richtige Größe für Ihr Terrassendach zu ermitteln, hängt von vielen individuellen Faktoren ab. Ein Standard-Terrassendach von 5 Metern Länge und 3,5 Metern Tiefe ist für den allgemeinen Gebrauch ausreichend. Für größere Gruppen oder Familien ist eine Tiefe von 4 Metern ideal.

Wie groß Ihre Terrassenüberdachung tatsächlich sein soll, hängt auch davon ab, ob Sie die gesamte Terrassenfläche überdachen möchten oder lediglich einen Teil. Besonders wenn Sie sich für eine blickdichte Dacheindeckung entscheiden, sollten Sie nicht die gesamte Terrassenfläche überdachen, da dadurch auch dahinterliegende Wohnräume abgedunkelt werden.

Wie viel kostet ein Terrassendach?

Auch auf den Preis und die Kosten nehmen viele individuelle Faktoren Einfluss. Dazu gehören:

  1. Materialauswahl
  2. Größe
  3. Konstruktionsart (Bausatz oder Maßanfertigung)
  4. Dachform
  5. Zusatzausstattung
  6. Lieferkosten
  7. Montagekosten

Die durchschnittlichen Preise für ein Pult-Terrassendach aus Holz liegen bei 3000 bis 5000 Euro. Das Pendant aus Aluminium kostet zwischen 4000 bis 6000 Euro.

Je nach Materialwahl entstehen auch nach der Montage des Terrassendachs noch indirekte Kosten für Wartung und Pflege, die Sie bei der Planung berücksichtigen sollten. Holz erfordert mehr Pflege als Aluminium. Angebote für Ihr individuelles Wunsch-Terrassendach, können Sie mit unserem Konfigurator kostenlos und unverbindlich ermitteln:

Terrassenüberdachung oder doch lieber gleich Wintergarten?

Im Vergleich zu einem Terrassendach schaffen Sie mit einem Wintergarten einen zusätzlichen Innenraum, den Sie das gesamte Jahr über nutzen können. Mit einer Terrassenüberdachung entsteht ein weiterer Außenraum. Sie können ein Terrassendach mit Hilfe von Schiebetüren und Wand-Modulen auch in einen kalten Wintergarten umwandeln. Im Gegensatz zu einem warmen Wintergarten ist der zwar nicht isoliert, aber dafür auch günstiger als ein Warmwintergarten.

Bezüglich des Klimas im Wintergarten sind die direkte Sonnenstrahlung und der Standort entscheidend. Der Warmwintergarten verfügt über eine Doppel- oder sogar Dreifachverglasung und damit über eine zuverlässige Dämmung. Im Sommer benötigt der Warmwintergarten ein Beschattungs- und Belüftungssystem, da die Temperaturen sehr stark ansteigen können, im Winter ist eine zusätzliche Heizung nötig. Fußbodenaufbau, Isolierung und Dachkonstruktion müssen speziell an das Wohnhaus angepasst werden.

Die Investition in einen Warmwintergarten lohnt sich vor allem bei kleinen Häusern mit wenig Wohnraum, da durch den Anbau ein neuer Raum entsteht, der den Wert von Immobilien um die 80 Quadratmeter erheblich steigert. Ein Wintergarten kostet ähnlich wie ein Haus pro Quadratmeter etwa 1.500 bis 2.000 Euro.

Warm- oder Kaltwintergarten? Vor- und Nachteile auf einen Blick:

WarmwintergartenTerrassendach/ Kaltwinterwarten
Voteile
  • extra Wohnraum
  • das ganze Jahr über nutzbar
  • höhere Wertsteigerung der Immobilie
  • günstig
  • unkomplizierte Montage
  • aus einem vorhandenen Terrassendach kann Kaltwintergarten gebaut werden
  • ggf. keine Baugenehmigung nötig
Nachteile
  • höhere Kosten
  • größerer Bauaufwand
  • Baugenehmigung
  • keine zusätzliche Wohnfläche
  • nicht isoliert
  • nicht im Winter nutzbar

Welche Zusatzausstattungen gibt es?

alexandre zveiger / shutterstock.com

Außenbeschattung:

Die außen liegende Beschattung hat den Vorteil, dass sie die eintreffende Sonne bereits vor der Verglasung absorbiert und daher gar nicht erst ins Innere dringt. Für offene Terrassen ist eine Außenbeschattung allerdings nicht notwendig. Falls Sie aber mit dem Gedanken spielen, einen Warmwintergarten anzubauen, ist ein System für die Außenbeschattung empfehlenswert. Am häufigsten werden dafür Tragwerkskonstruktionen mit Wintergarten-Markisen installiert. Die Systeme sind motorisiert und die Markise kann ganz einfach in eine Kassette eingefahren werden und ist dadurch auch vor Wind und Wetter geschützt. Das regelt ein sogenannter Sonnen-Wind-Wächter, der die Windgeschwindigkeit misst und die Markise ab einer vorher bestimmten Windstärke automatisch einfährt. Eine weitere Möglichkeit der Beschattung bieten Sonnenschutzfolien. Sie werden auf das Glasdach geklebt und halten bis zu 80 Prozent der UV-Strahlung zurück.

Innenbeschattung:

Die innen liegende Beschattung ist für Ihr Terrassendach ideal. Sie ist kostengünstig und langlebig, da das Markisentuch unter dem Glas geschützt liegt. Die Innenbeschattung kann einfach angebracht werden. Sie benötigen keinerlei Befestigung an der Hauswand, sie wird direkt an das Gerüst geschraubt.

Senkrechtmarkise:

Wenn Sie großen Wert auf Privatsphäre legen, können Sie darüber hinaus eine Senkrechtmarkise installieren lassen. Die eignet sich besonders gut als seitlicher und vorderer Sicht- und Sonnenschutz. Die Funktionsweise ist vergleichbar mit der Terrassendach-Innenbeschattung. Die seitliche Markise lässt sich auf Knopfdruck ganz einfach und komfortabel ein- und ausfahren.

Terrassendach-Beleuchtung:

Für zusätzlichen Wohnkomfort können Sie Ihr Terrassendach mit dimmbaren LED-Lichtelementen ausrüsten. Das spart lästige Verkabelungen und die ständige Suche nach freien Steckdosen. Die Lichtelemente sind energieeffizient und werden ganz einfach in die Terrassenüberdachung integriert. Steuern lassen sie sich zum Beispiel über eine Funkfernbedienung. Die Lichtintensität kann je nach Wunsch durch einen Dimmer geregelt werden. Für ein warmes Licht sind 5x3m 6 LED-Spots ausreichend. Wenn Sie es heller mögen, dann eignen sich 12 LED-Spots.

Infrarot-Heizstrahler

Mit einem Infrarot-Heizstrahler verlängern Sie die Garten-Saison und können sich auch bei kühlen Temperaturen auf Ihrer Terrasse aufhalten. Im Vergleich zu einem Heizpilz, der mit Gas betrieben wird, ist der Infrarot-Heizstrahler sicherer in der Handhabung und dabei geräusch- und geruchslos. Achten Sie bei der Wahl eines geeigneten Heizstrahlers vor allem auf die Wattzahl. Denn je höher die Wattleistung, desto höher auch der Stromverbrauch.

Informieren Sie sich über die Größe des Wärme-Radius bei der jeweiligen Wattzahl. Ein Infrarot Heizstrahler mit einer Leistung von 1 Kilowatt verbraucht maximal 24 Cent pro Stunde Laufzeit und bietet Strahlungswärme in einem Radius von circa 5 Quadratmetern. Ein Heizstrahler mit 1,5 Kilowatt und einem Wärmeradius von 5 bis 10 Quadratmetern hat einen Verbrauch von circa 36 Cent* pro Stunde.

Seitenelemente

Für den Windschutz werden auch gerne Seitenelemente verwendet, die je nach Bedarf an einer Seite oder bis hin zu einem geschlossenen Kaltwintergarten montiert werden können. Da sich die Preise erheblich erhöhen bieten viele Firmen auch eine nachträgliche Montage von Seitenelementen zu einem späteren Zeitpunkt an. Die Seitenelemente können auch als Schiebeelemente platziert werden, um Sie so auch zu öffnen und keinen Hitzestau zu verursachen.

Kann ich mein Terrassendach auch selbst montieren?

Einfache Bausätze aus dem Baumarkt können auch geübte Heimwerker montieren. Am besten eignen sich dafür Holzkonstruktionen mit einer Dacheindeckung aus Kunststoffplatten, da sie leicht zuzuschneiden und zu bearbeiten sind. Bei schnell verformbaren Aluminiumkonstruktionen, sollte ein Fachmann die Montage ausführen.
Für die Montage Ihres Terrassendachs benötigen Sie folgende Werkzeuge:

  • Wasserwaage,
  • Zollstock,
  • Schraubenzieher oder Akku-Schrauber
  • Säge
  • Bohrmaschine
  • Hammer
  • Leiter

Alle Bausätze verfügen über eine präzise Montage-Anleitung. Nachfolgend ein Beispiel wie die einzelnen Schritte für den Aufbau erklärt werden:

  1. Richten Sie die Pfosten mit einer Wasserwaage senkrecht aus.
  2. Verschrauben Sie die Pfetten mit den Pfosten und fixieren die Kopfbänder jeweils an den Pfosten und der Pfette. Die Schrauben der Pfette werden im 45-Grad-Winkel eingebracht.
  3. Nun richten Sie die hintere Pfette mit einer Wasserwaage aus und bringen sie mit Dübeln und Schrauben an der Hauswand an.
  4. Mithilfe der mitgelieferten Montageanleitung richten Sie nun die Sparren aus und fixieren Sie anschließend mit Schrauben.
  5. Geben Sie der Konstruktion mehr Stabilität, indem Sie jetzt die Dachlattung einsetzen und verschrauben.
  6. Jetzt bringen Sie auf den Sparren das Unterlegband an und befestigen es behutsam mit Dachnägeln, ohne es zu beschädigen.
  7. Als letzten Schritt müssen Sie nur noch die Dachplatten für die Montage vorbereiten und noch einmal die Maße prüfen. Befestigen Sie nun die Dachplatten, indem Sie die Abdeckprofile aus Aluminium aufschrauben.

Tipp: Vergleichen Sie auch die Angebote für Carport-Bausätze. Die Grundkonstruktion vieler Carports ist der von Terrassen nahezu identisch. Durch die größere Nachfrage gibt es bei Carport-Bausätzen eine größere Auswahl und viele günstige Angebote.

Woran erkenne ich einen seriösen Anbieter?

Achten Sie bei der Suche eines Anbieters auf folgende Kriterien:

  • Der Anbieter nimmt sich vor Vertragsabschluss Zeit, alle Ihre Fragen zu beantworten
  • Er schaut sich Ihre Terrasse vor Vertragsabschluss an und berät Sie individuell
  • Der Anbieter gewährt mindestens fünf Jahre Garantie auf seine Produkte
  • Er bietet seinen Kunden ein Widerrufsrecht an
  • Im Vertrag sind alle Kosten aufgelistet: Dazu gehören auch Lieferkosten, Montage und eventuelle Extras wie Schrauben etc.
  • Bietet der Anbieter eine zeitnahe Lieferung an?
  • Der Anbieter verlangt keine Stornierungsgebühr bei Widerruf

Nutzen Sie unseren kostenlosen und unverbindlichen Anbieter-Vergleich, um den passenden Dienstleister zu finden:

Brauche ich eine Baugenehmigung?

Da die Überdachung einer Terrasse als eine Umbau- bzw. Ausbaumaßnahme an einem bestehenden Gebäude gilt, benötigen Sie gegebenenfalls eine Baugenehmigung. Die Bestimmungen variieren dabei von Bundesland zu Bundesland. Es gibt für jedes Land räumliche Freibeträge. In München zum Beispiel können Sie eine Terrassenüberdachung mit den Maßen bis zu 30 Quadratmeter Fläche und 3 Metern Tiefe genehmigungsfrei bauen. Aber auch wenn Ihr Terrassendach die jeweiligen Freibeträge nicht überschreitet, gibt es noch weitere Faktoren zu berücksichtigen. Ihr zuständiges Bauamt kann Sie dazu individuell beraten und berücksichtigt auch den örtlichen Bebauungsplan, der Faktoren wie Schneelastgrenzen, Gestaltungssatzung, Brandschutz, Denkmalrecht und Mindestabstand zum Nachbargrundstück regelt.

Was muss ich sonst noch wissen?

Ist eine Terrassenüberdachung aus Polen günstiger?

Tatsächlich können Sie durchschnittlich bis zu 20 Prozent sparen, wenn Sie sich für ein Terrassendach aus Polen entscheiden. Durch die niedrigere Lohn- und Materialkosten sind die Anbieter im Nachbarland oft preiswerter als ihre deutsche Konkurrenz. Internet-Portale wie www.ts-alu.pl, www.carpotplanet.pl/zadaszenia_tarasow_de,und www.ogrodosfera.pl/zadaszenia-tarasow helfen Ihnen dabei, geeignete Angebote zu finden. Worauf Sie bei der Wahl eines Terrassendachs aus Polen achten sollten:
Lesen Sie sich vor Bestellung die AGBs des jeweiligen Anbieters aufmerksam durch.
Bei Mängeln haben Sie zwei Monate Zeit zu reklamieren
Achten Sie auf die Höhe der Versandkosten
Beim Kauf polnischer Terrassendächer gilt eine Widerrufspflicht laut den EU-Verbraucher-Richtlinien von 14 Kalendertagen.

Über welche Neigung sollte ein Terrassendach verfügen?

Eine Terrassenüberdachung ist meistens flach, trotzdem braucht sie ein Gefälle, damit Regenwasser besser abfließen kann und die Dichtigkeit an den Verbindungsprofilen gegeben ist. Über die zulässige Neigung informiert das örtliche Baurecht. Grundsätzlich empfehlen Dachdecker ein Gefälle von mindestens 5 und höchstens 15 Grad. Eine geringere Neigung kann den Wasserlauf beeinflussen und macht zusätzliche Entwässerungssysteme notwendig. Sie können das Gefälle ganz einfach selbst berechnen: Bei einer Plattenlänge von einem Meter (100cm) und dem vorgeschlagenen Neigungswinkel von 5° ergibt sich hier: sin(5°)*100 = 8,7 – also rund 9 Zentimeter Höhendifferenz zwischen der Höhe der Wandbefestigung und dem Abstand der äußeren Stegplattenkante vom Boden.

Tipp: Leiten Sie den Niederschlag in einen Auffangbehälter und nutzen Sie das regenwasser für die Bewässerung Ihres Gartens!

Markise an der Hauswand: Was muss bei der Montage beachtet werden?

Vor dem Anbringen einer Markise muss die Beschaffenheit der Wand analysiert werden. Hauswände bestehen aus unterschiedlichen Materialien wie Beton, Vollziegel, Lochziegel, Bimsstein, Kalksandvollstein, Kalksandlochstein, Hochlochziegel, Hohlblockstein aus Leichtbeton oder Porenbeton (Gasbeton) und können mit einem Verblendmauerwerk wie Klinker oder Wärmedämmverbundsystemen ausgestattet sein. Zuerst muss geprüft werden, ob es sich um einen druckfesten oder nicht druckfesten Untergrund handelt. Das entscheidet über die Art der Anbringung. Bei einem druckfesten Untergrund, wie Vollstein-Ziegel oder Beton, kann die Konsole direkt auf die glatte Wand geschraubt werden. Bei einem nicht druckfesten Untergrund wie Putz, Verblendmauerwerk oder Wärmedämmung, werden Distanzhülsen oder Gewindestangen eingesetzt, die die Last ausgleichen.

Norden, Süden, Osten, Westen: Welche Ausrichtung ist die beste?

Wenn Sie bei einem Neubau die Möglichkeit haben, die Ausrichtung Ihrer Terrasse selbst zu bestimmen, profitieren Sie natürlich am meisten von einer Südlage, da Sie dort den ganzen Tag über die Sonne genießen können. Eine Ausrichtung nach Osten sorgt in den Morgenstunden für Licht und Wärme und schützt ab Mittag vor der Hitze. Auch durch eine Lage nach Westen sind Sie vor starker Mittagssonne geschützt und profitieren von den angenehmen Temperaturen der Nachmittags- und Abendsonne. Eine Nordterrasse ist am wenigsten geeignet, da Sie zu keiner Zeit des Tages von der Sonne beschienen wird. Die Nordterrasse wirkt immer feucht und eignet sich höchstens als Arbeitsplatz im Freien.

Was muss ich bei freistehenden Terrassenüberdachungen beachten?

Anders als bei einer Terrassenüberdachung an der Hauswand, ist die freistehende Variante von allen Seiten offen. Daher ist sie auch anfälliger für Witterungseinflüsse. Die Terrassendachkonstruktion sollte daher besonders widerstandsfähig sein, insbesondere im Bereich der Bodenbefestigung. Daher ist ein sicheres Fundament sehr wichtig, damit die Standpfosten stabil und fest verankert werden können. Das Dach sollte mindestens einen Meter länger und breiter als die Terrassenfläche geplant werden, um zu verhindern, dass Regen auf die Terrasse strömt.

Welcher Schneelast muss das Terrassendach standhalten?

Wussten Sie, dass schon 20 Zentimeter Schnee auf dem Dach das Gewicht eines Elefanten erreichen können? Gerade gefrorener oder mit Wasser vollgesogener Schnee führt zu einer hohen Gewichtsbelastung, die das Dach tragen muss. Je nachdem in welcher Region Sie wohnen, herrschen unterschiedliche Schneelastgrenzen. In schneereichen Regionen wie im Alpenraum muss das Terrassendach im Winter viel Gewicht tragen. Informieren Sie sich vorher über die Schneelastzonen in Ihrer Region:

Quelle: Allianz

Welche Statik braucht das Terrassendach?

Grundsätzlich gilt: Je schwerer die Dacheindeckung, desto stabiler muss die Unterkonstruktion sein. Kunststoffe wie Acrylglas (Plexiglas) oder Polycarbonat sind relativ leichte Materialien, während schweres Glas eine anspruchsvollere Statik benötigt. Grundsätzlich sind aber alle Bausätze aus dem Baumarkt statisch berechnet und vom TÜV-geprüft.

Wie reinige ich ein Terrassendach am besten?

Je nachdem, aus welchen Materialien Ihr Terrassendach besteht, sind unterschiedliche Reinigungsmethoden anzuwenden. Bei Aluminium können Sie die Konstruktion einfach mit etwas Spülmittel reinigen und anschließend mit einem Gartenschlauch abspritzen. Da Aluminium meistens mit einer Lackschicht versehen ist, sollten Sie auf hartnäckige Putzmittel verzichten. Die Holzpflege hingegen ist etwas aufwändiger. Das Holz muss einmal im Jahr eingeölt und lasiert werden. Bevor Sie das tun, bürsten Sie es ab und schleifen Sie es gegebenenfalls etwas an. Wenn Sie es vorher abwaschen, muss das Holz bei Auftragen der Lasur wieder vollständig trocken sein.

Auch bei der Reinigung der Dachflächen kommt es auf das Material an. Blickdichte Eindeckungen wie Bitumen oder Dachziegel können Sie einfach mit dem Gartenschlauch abspritzen, Glas und andere transparente Materialien reinigen Sie mit im Handel erhältlichen Spezialbürsten, die sich am Gartenschlauch anschließen lassen und über einen Teleskopgriff verfügen.

Auch die Wasserabflüsse brauchen Pflege. Entfernen Sie Laub und andere Verschmutzungen aus der Regenrinne und kontrollieren Sie auch in die Dachfläche integrierte Abflüsse.

Sturmschaden am Terrassendach – wer haftet bei Schäden?

Bei starken Unwettern wie Sturm und Hagel kann Ihr Terrassendach beschädigt werden. Eine Hausratversicherung deckt die Kosten aber nicht ab. Da Hagel als Elementarschaden gilt, sollten Sie gegebenfalls eine Gebäude- und Elementarversicherung abschließen.
Wichtig: Achten Sie immer auf die Wartung und Pflege Ihres Terrassendachs. Entstehen Schäden und es stellt sich heraus, dass die Instandhaltung vernachlässigt wurde, zahlt die Versicherung unter Umständen nicht.

Welches Holz eignet sich für eine Terrassenüberdachung?

Heimische Nadelhölzer wie Fichte, Kiefer und Lärche oder die nordamerikanische Douglasie eignen sich für Terrassendach-Konstruktionen besonders gut. Diese Holzart ist von Natur aus besonders widerstandsfähig gegen Insekten, Schimmel, Pilzbefall und Feuchtigkeit und ist besonders belastbar, sie ist aber auch etwas teurer als heimische Hölzer. Im Vergleich zur Douglasie ist das Holz der Fichte eher weich und elastisch, außerdem trocknet es sehr schnell und hat eine geringere Anfälligkeit für Rissbildung.

Grundsätzlich sind alle Holzarten besonders gut geeignet, da sie vor allem als Leimholz oder auch Brettschichtholz zum Einsatz kommen. Es besteht aus mehreren Schichten einer Holzart, die in paralleler Faserrichtung miteinander verleimt werden. Das Leimholz ist sehr tragfähig, stabil und verformt nicht. Durch die zuverlässige Stabilität der Dachkonstruktion, eignen sich auch schwere Dacheindeckungen wie Ziegel.

Sparen Sie bis zu 30%.